Schlagwort-Archive: Musik

Belanglose Kleinigkeiten #1

Zeit für eine neue Serie mit eigentlich unwichtigeren Dingen, die es aber trotzdem wert sind, weiterverbreitet zu werden.

Den Anfang macht ein kleines Musikstück, das aber eine kleine Vorgeschichte hat.

Ende letztens Jahres war das Autorenkollektiv zu Besuch bei Freunden in Poppenbüttel und lies es sich dort auch nicht nehmen, sich den Stadtteil, in den mensch ja sonst eher seltener kommt, mal etwas genauer anzusehen.

Auffällig und wichtig für den weiteren Verlauf am Stadtbild waren hier vor allem die zahlreichen Aufkleber rechter Gruppen, insbesondere das folgende Exemplar:

(Bild via fussballvonlinks)

Ich hab mich mit dieser rassistischen Propaganda natürlich nicht weiter auseinandergesetzt, sondern sie lediglich entfernt, aber mir fiel schon damals auf, dass diese Parole natürlich extrem plakativ und stumpfsinnig ist.

Vielleicht habe ich jetzt nicht zuletzt deswegen im Internet eine hervorragende Rezeption dieses Satzes durch Saalschutz und Torsun gefunden. Viel Spaß!

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Der Song zum Sonntag #17

Heute gibt es eine kleine Premiere auf diesem Blog, denn der zweite Teil des Autorenkollektivs wagt sich heute zum ersten mal an die Abgründe der Tastatur. Für dieses waghalsige Unterfangen gibt es auch einen guten Grund; die heutige Song- bzw. besser gesagt Bandvorstellung.

Alles nahm seinen Anfang im Jahre 2006 in Düsseldorf. Vier junge Männer schlossen sich zusammen um die Band „Notaufnahme“ zu gründen, bald nannte man sich dann aber in „Jolly Roger“ um. Ende letzten Jahres änderten man den Bandnamen ein weiteres mal, diesmal in „Rogers“, Grund für die Namensänderung war laut dem Gitarrist Nico unter anderem, dass mensch die ständigen Piratenvergleiche Leid sei.
Zudem unterschrieben sie 2012 ihren (ersten) Plattenvertrag bei „People Like You Records“, mit z.B. Slime, Broilers und ZSK sind bei diesem Label auch durchaus größere Namen vertreten.

Musikalisch bewegen sich Chri, Nico, Simon und Arthur im Bereich des Punkrocks, diesen üben sie in einer kraftvollen Art aus und unterstützen so ihre meist gesellschaftskritischen Liedtexte.

Vor allem live überzeugen „Rogers“ sehr, wer sie einmal spielen gesehen hat, muss sie einfach lieben. So erging es zumindest Freundinnen und mir, als wir sie als Vorband von Massendefekt im März dieses Jahres sahen. Es ist aber auch einfach zu schön mit anzusehen, dass eine Band wirklich liebt was sie tut, wenn dann die Musik auch noch so mitreißend ist, ist es praktisch unmöglich die Band nicht zu mögen.

Die EP „Faust hoch“, die Anfang des Jahres erschien, musste dann nach dem Auftritt auch sofort gekauft werden. (Worüber sich die Band sichtlich gefreut hat.)

Den Song den ich euch vorstellen will, ist auf der eben genannter EP zu finden und heißt „Allein“.

Das Video wurde übrigens zum guten Teil im AZ Köln gedreht und Sebi von „Massendefekt“ singt einen Part des Liedes.

Ich will dann jetzt auch gar nicht mehr viel dazu erzählen, hört am besten einfach mal selber rein, so könnt ihr euch denk ich am besten ein Bild von „Rogers“ machen.

Zwei Sachen noch, zum einem kann ich nur empfehlen, wem es möglich ist, am 25. Mai zur Release Party von „Rogers“ in Düsseldorf zu gehen, da sie, wie vorhin schon erwähnt, live überzeugen und man zu ihrer Musik gut pogen, feiern und saufen kann. Ein guter Abend ist also garantiert. 😉

Zu anderem möchte ich noch darauf hinweisen, dass am 31. Mai ihr Studioalbum „Flucht nach Vorn“ raus kommt. Meine Wenigkeit hat das Album bereits als Vinyl bestellt, evtl. will es der ein oder andere mir ja gleich tun, „Rogers“ hätten es jedenfalls verdient, dass man sie bzw. besser gesagt ihre Musik unterstützt.

(Alerta)

Der Song zum Sonntag #16

Verehrte Hoschis,

auch an diesem Sonntag (pünktlich wie immer *hust*) haben wir aus den Untiefen des Internets einen Song ausgegraben und wollen diesen gerne mit etwas Werbung für eine Band verbinden, die uns sehr am Herzen liegt.

ZSK hat sich 2011 wiedervereint und wird uns dieses Jahr mit einem neuen Album erfreuen. Die ersten Eindrücke sind durchweg positiv, ihr könnt ja auch selbst reinhören:

Den Song, den wir euch vorstellen wollen, ist ein Livemitschnitt vom ersten Konzert nach der Wiedergründung 2011 in Hamburg. Die Tour war sehr gut, ZSK spielen so stark wie lange nicht mehr, wir freuen uns auf das Album und auf hoffentlich viele Konzertbesuche 2013!

Euer Autorenkollektiv unter der wissenschaftlichen Leitung von B.

Für mich solls rote Rosen regnen! 😉

Der Song zum Sonntag #15

Heute soll nach der allgemeinen „Hetzjagd der Systemmedien und von der Antifa kontrollierten öffentlichen Meinung“ mal gezeigt werden, dass aus Italien auch gute Musik kommen kann. Bestes Beispiel dafür ist die Band Ultima Ripresa.

Sie spielen Antifascist OI! und sind allein deshalb schon mal ein Blick wert. Natürlich sind die Texte nicht leicht zu verstehen, aber dafür gibt es ja das Internet und live sind sie außerdem top! Leider seltener im hießigen Nationalstaat zu sehen (Vorband von Talco wär doch mal ne Idee!), hab ich das große Glück gehabt, sie letztes Jahr auf dem Ultrash-Festival in Babelsberg gesehen zu haben.

Hört mal rein, seht sie euch an, wenn ihr könnt und habt ne gute Woche.

Eure Experten der italienischen Musikszene 😉

Der Song zum Sonntag #14

Huch, wo kommt ihr denn alle her?

Nein,kein Spielbericht dieses Wochenende und das nächste auch nicht, so leid es mir tut, aber zum Abi muss mensch auch mal hinnehmen, zwei Spiele des Vereins nicht zu sehen. Jaja, angepasste Scheiße, ich weiß bescheid.

 

Und weil ich grade eh so viel zu tun habe, gibts auch ein maximal lieblose Songempfehlung heute:

Defcon Zero rechnet mit Nick Griffin ab. Laut, hart, dreckig, so sollte Punk sein. Haut rein!

Der Song zum Sonntag #13

Mal wieder ein wenig zu spät (halt gegen Normen und Strukturen und so, ihr kennt das ja), aber dafür mit aktuellem politischen Bezug.

Es ist zu der Thematik rund um eine bekannte Deutschrockband aus Norditalien ja hier schon mal ein Text erschienen, doch die Band ist abermals im Fokus, da sie in der Kategorie „Alternative National“ für den Echo nominiert wurden. Mal ganz abgesehen davon, dass Südtirol nicht Deutschland (und damit auch nicht „national“) ist, wird Frei.Wild so die Möglichkeit geboten, die völkischen und rechtsoffenen Texte weiter als harmlos und „normal“ zu stilisieren, grade bei einer im Mainstream so bekannten und beliebten Veranstaltung wie der Verleihung dieses Preises.

Dazu bitte auch hier weiterlesen und den Worten gern Taten folgen lassen.

Die Band Egotronic hat es sich auch nicht nehmen lassen, Frei.Wild ein Lied zu widmen, welches es verdient hat, hier verlinkt zu werden, denn auch wenn die Qualität jetzt nicht der Wahnsinn ist, gefällt der Text und die Aussage.

Blut und Boden-Logik heißt bei euch Idiotenleitkultur,

fühlt euch missverstanden, warum nur?

Der Song zum Sonntag #12

Puh, war für ein Wochenende! Ich komm irgendwie noch gar nicht richtig zur Ruhe, auf der einen Seite privat ganz schön was los, auf der anderen Seite dieses wundervolle Spiel des FCSP am Freitagabend.

War das nicht herrlich? Dazu folgt sicher auch noch was im Blog, aber jetzt noch nicht. Später. Erstmal nur die Pflicht und aufgrund der eben angesprochenen FCSP-Glücksgefühle, gibt es was aus der Fanszene auf die Ohren.

Ich will jetzt auch gar nicht weiter groß darüber schreiben, ihr kennt es sicher eh alle. Falls es jemand nicht kennen sollte, fragt eure Freunde, konsultiert Suchmaschinen, lest Verfassungschutzberichte (Die eignen sich angeblich gut als Verzeichnis für hörenswerte Punkbands) oder tut einfach so, als würdet ihr eh schon alles darüber wissen. Funktioniert bestimmt.

Gruß und Kuss,

euer Autorenkollektiv