Schlagwort-Archive: Antifaschismus

Belanglose Kleinigkeiten #1

Zeit für eine neue Serie mit eigentlich unwichtigeren Dingen, die es aber trotzdem wert sind, weiterverbreitet zu werden.

Den Anfang macht ein kleines Musikstück, das aber eine kleine Vorgeschichte hat.

Ende letztens Jahres war das Autorenkollektiv zu Besuch bei Freunden in Poppenbüttel und lies es sich dort auch nicht nehmen, sich den Stadtteil, in den mensch ja sonst eher seltener kommt, mal etwas genauer anzusehen.

Auffällig und wichtig für den weiteren Verlauf am Stadtbild waren hier vor allem die zahlreichen Aufkleber rechter Gruppen, insbesondere das folgende Exemplar:

(Bild via fussballvonlinks)

Ich hab mich mit dieser rassistischen Propaganda natürlich nicht weiter auseinandergesetzt, sondern sie lediglich entfernt, aber mir fiel schon damals auf, dass diese Parole natürlich extrem plakativ und stumpfsinnig ist.

Vielleicht habe ich jetzt nicht zuletzt deswegen im Internet eine hervorragende Rezeption dieses Satzes durch Saalschutz und Torsun gefunden. Viel Spaß!

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Leitartikel zu den Geschehnissen vom Montag ( FCSP – Paderborn 2:2)

Im ewigen Wettstreit um die schlechteste Überschrift in den journalistischen Erzeugnissen des FCSP-Kosmos werde ich mit dieser auch nicht weiterkommen, aber nun ja. Eigentlich war die Idee da, diesen Blogpost  „ Frühlings Erwachen“ zu nennen, nach dem gleichnamigen Buch von Wedekind, aber da dieser Gag in nahezu jedem zweiten Werbeerzeugnis vorkommt, hab ich darauf verzichtet.

Da mir meine Überleitungsidee mit Wedekind aber so gut gefiel, muss ich da trotzdem ansetzen.

Ist es nicht schön? Die Sonne kommt raus, der Frühling scheint ganz langsam zu beginnen und die ersten Blumen sprießen noch sehr verteilt zwischen den Schneeresten. Zu dem Frühlingserwachen fällt mir (ganz spontan und zufällig) Wedekinds „Frühlings Erwachen“ ein, wo es weniger um Jahreszeiten, sondern eher um die bürgerliche Sexualmoral geht. Und unter diesem Stern stand auch das Heimspiel gegen den SC Paaaaaaahaaaahaaaaaaadaaaaaaaboorn, an dem der Aktionstag des Alerta Networks gegen Homophobie stattfand (So geil find ich die Überleitung jetzt doch nicht. Egal).

Homophobie ist ein Problem, insbesondere im Fußball, sowohl auf dem Platz, als auch in den Fanszenen, wo das Bild des idealen Fußballspielers und des idealen Fans, der für Stadt und Verein einsteht, von männlichen und homophoben Stereotypen geprägt ist. Viele Fans assoziieren bis heute mit Homosexualität scheinbar „unmännliche“ Dinge wie Schwäche oder unzureichenden Kampfgeist.

Dass diese Annahmen natürlich totaler Schwachsinn und anachronistische Märchen sind, brauch ich ja wohl nicht extra weiter auszuführen.

Und genau das ist übrigens auch das, was Wedekind uns Ende des 19. Jahrhunderts sagen wollte, auch wenn er nicht explizit auf das Thema Homosexualität eingeht, jedoch lässt es sich hervorragend darauf beziehen. Die normative, bürgerliche Sexualvorstellung tabuisiert andere Formen der Sexualität und baut dadurch Druck auf die Leute auf, die diese praktizieren. Wedekind zeigt, dass Menschen an dieser Tabuisierung kaputt gehen können.

Und grade daher ist es wichtig, dass wir das Thema Homosexualität aus dieser Tabuisierung herausholen, Homophobie offensiv entgegentreten und da ist so ein Aktionstag genau richtig.

Auch wenn wir beim FCSP vergleichsweise sehr geringe Probleme mit Diskriminierung haben, war allein schon die Choreo trotzdem ein tolles Zeichen, grade auch an all die Kurven, in denen homosexuelle Beleidigungen an der Tagesordnung stehen. Schaut euch um, ihr werdet kaum einen Spieltag entdecken, an dem es nicht irgendwo ein homophobes Spruchband, homophobe Gesänge oder ähnliches gab bzw. gibt.

Bestes Beispiel: Unsere Freunde aus der Vorstadt, die mit folgendem Aufkleber die Freundschaft von USP und der Schickeria aus München als „schwul“ diskreditieren wollen. Der Aufkleber ziert auch das Titelbild der aktuellen Basch, ich hab ihn allerdings auch am Bahnhof Harburg vor die Linse gekriegt und danach politisch korrekt entsorgt. Kein Platz für solche Kackscheiße in unser Stadt.

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Aber von Anfang an. Ein kleiner Haufen Fanatiker_innen und Freaks von allen Tribünen traf sich bereits um kurz nach 16Uhr am Millerntor, um die Choreo vorzubereiten. Ist eine richtig doofe Arbeit, aber man sieht dann doch, dass es sich gelohnt hat, auch wenn ich mich darüber ärgern könnte, dass es Leute gibt, die sich dem permanent verweigern. Leute, wir waren 4 Stunden vor dem Spiel da und haben diese nervige Arbeit des Verteilens auf uns genommen, und dazu kommen noch die ganzen Arbeitsstunden der Alerta-Gruppe und natürlich auch die Kosten so einer Aktion und ihr seid euch schade, ein halbe Minute so eine Pappe hochzuhalten oder ein bis zwei Luftballons aufzupusten? Denkt mal drüber nach.

Gesamtbild stimmte dann trotzdem einigermaßen, denk ich.

Dann war ja noch was.. Die Wunderkerzen. Lieber DFB, ich möchte dir gerne mal raten, dich mit dem philosophischen Sicherheitsbegriff auseinanderzusetzen. Tu es einfach mal und dann denk mal drüber nach, ob du dann immer noch Kinderfeuerwerk verbieten willst. Es wird langsam albern. Sehr albern.

Meine Nebensteherin und Teil des Autorenkollektivs im Bereich Musik hat übrigens durch einen Funken einer Wunderkerze eine leichte Verbrennung von ungefähr einem halben Millimeter Durchmesser erlitten. Beweisbilder sind gemacht, schicken wir auf Anfrage gerne zu.

Neben der Choreo gab es zahlreiche Spruchbänder zum Thema Homosexualität und Sicherheitswahn des DFB, aber mir war eine Sache noch besonders wichtig und da das Spruchband irgendwie etwas untergegangen ist, möchte ich gerne noch ein bis zwei Sätze dazu schreiben.

„Solidarität mit Lothar König!“ stand auf der Tapete und soll unsere Unterstützung des Pfarrers und Antifaschisten Lothar König aus Jena zeigen.

Lothar König sieht sich mit haltlosen Vorwürfen der sächsischen Justiz konfrontiert, er habe bei den Gegendemonstrationen zum Naziaufmarsch in Dresden 2011 zur Gewalt gegen Polizisten aufgerufen. Infos erhaltet ihr hier.

Lieber Lothar, wir stehen hinter dir und wünschen dir viel Kraft für den Prozess und hoffen, dass unser Spruchband zumindest ein paar Leute auf die Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht hat, mit der du zu kämpfen hast! Antifaschismus ist legitim!

Zurück zum fußballerischen Tagesgeschäft. Der Gegner hieß Paderborn, der Innbegriff von Provinz und allein bekannt durch billiges Dosenbier. Irgendwie haben wir uns ja nie leicht getan und auch am Montag war das kein Kinderspiel. Im Gegensatz zu Wunderkerzen, haha.

Unser Team spielte gut nach vorne und war für mich bis zur Führung klar die bessere Mannschaft, dann viel das Tor und es fehlte wieder jegliches Konzept. Wie kann es denn sein, dass uns eigene Tore aus dem Spiel werfen? Logische Folge war natürlich der Ausgleich und die Führung der Gäste. Toll. Doch als ich schon glaubte, das Spiel sei verloren, schlägt Daube die Ecke in der 90. Minute auf Tschauner und der köpft den ganz cool rein, als würde er nicht im Tor, sondern im Mittelsturm spielen. Das Millerntor ist förmlich explodiert. 2:2! Was für ein Tor und dann noch durch den eigenen Keeper! Geil. Wenn Deniz nicht zurückkommt (er klang ja so, als wolle er), schlage ich Tschauners Aufstellung als Sturmspitze vor. Bene rückt hinten nach. Das wird schon funktionieren.

Da irgendwie an diesem Spieltag so viel los war, verweise ich gerne auf alle anderen Blogs und Seiten, die sich damit beschäftigen. Alles abzudecken schaffe ich niemals alleine und die anderen können es ohnehin deutlich besser 🙂

Ein gelungener Aktionstag gegen Homophobie, ein buntes Stadion, auch mit vielen Spruchbändern auf allen Tribünen, ein denkwürdiges Tor in der 90. Minute und der Kontakt mit und zu so viel lieben Menschen im FCSP-Umfeld lassen mich doch recht zufrieden auf diesen Spieltag zurückblicken.

Wir sind Sankt Pauli!

Der Song zum Sonntag #13

Mal wieder ein wenig zu spät (halt gegen Normen und Strukturen und so, ihr kennt das ja), aber dafür mit aktuellem politischen Bezug.

Es ist zu der Thematik rund um eine bekannte Deutschrockband aus Norditalien ja hier schon mal ein Text erschienen, doch die Band ist abermals im Fokus, da sie in der Kategorie „Alternative National“ für den Echo nominiert wurden. Mal ganz abgesehen davon, dass Südtirol nicht Deutschland (und damit auch nicht „national“) ist, wird Frei.Wild so die Möglichkeit geboten, die völkischen und rechtsoffenen Texte weiter als harmlos und „normal“ zu stilisieren, grade bei einer im Mainstream so bekannten und beliebten Veranstaltung wie der Verleihung dieses Preises.

Dazu bitte auch hier weiterlesen und den Worten gern Taten folgen lassen.

Die Band Egotronic hat es sich auch nicht nehmen lassen, Frei.Wild ein Lied zu widmen, welches es verdient hat, hier verlinkt zu werden, denn auch wenn die Qualität jetzt nicht der Wahnsinn ist, gefällt der Text und die Aussage.

Blut und Boden-Logik heißt bei euch Idiotenleitkultur,

fühlt euch missverstanden, warum nur?

Mein Verein ist die Antifa! Zum Spiel in Aalen (Aalen – FCSP 0:1)

In die Reihe aller seltsamen Plätze an die mensch mit dem FCSP kommt, reiht sich nach Sandhausen ab heute auch Aalen ein. Mein Reisegruppe erreichte das Städtchen irgendwo im nirgendwo zwischen Ulm und Würzburg zeitlich genau passend mit dem Auto und man freute sich über den Parkplatz auf dem Gelände der Hochschule und trotz dieser günstigen Parkplatzsituation waren viele Hamburger Gesichter schon deutlich früher am Stadion.

Mein Highlight heute, geschah bereits hier am Einlass, die offensichtlich fachkundigen Ordner entrollten unsere neue Fahne (Bild unten) und waren davon überzeugt, dass es sich bei dem Gemalten um das Vereinslogo des FCSP handele. Naja.. Besser für mich, könnte mir gut vorstellen, dass in diesem ländlichen Kaff die Extremismustheorie von Frau Schröder schon längst eingezogen ist. Dabei ist grade in Aalen eine strikte Positionierung gegen Nazis dringend notwendig, wie das Lichterkarussell es hier darlegt. Ich kann diese Eindrücke nur bestätigen. Später mehr dazu.

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Das Stadion wirkte zusammengewürfelt, der Gästeblock war zwar in Relation zur restlichen Spielstätte groß, aber ohne Dach, was natürlich nicht so wahnsinnig gut für die Akustik ist. Vielleicht ein Grund dafür, dass es nicht wirklich laut war, was der Gästeanhang heute ablieferte.

Uns gegenüber stand dann ein kleiner Haufen, der sich Crew Eleven nennt und dort mit einer „Reichsstadt Aalen“-Zaunfahne posierte. Sicher ist „Reichsstadt“ ein Begriff aus dem Mittelalter, aber besonders gute Geschichtskenntnisse kann man der Gruppe sicher nicht attestieren, der Artikel oben spricht ja für sich. Daher hat unser Block auch klar gemacht, was er von solchen Gedankengängen hält, was gekontert wurde mit… naa? Natürlich „Scheiß Sankt Pauli!“. Man kennt es selbst im letzten schwäbischen Dorf,  unsere (politischen) Gegner sind so wahnsinnig kreativ, das ist einfach unglaublich. Mal ganz ehrlich jetzt, dieser Schlachtruf ist älter als ich, glaubt ihr wirklich, dass es noch irgendeine/n gibt, der/die darüber nicht nur noch lachen muss?

Sonst hat mensch auch eher weniger von den Supportbemühungen der „Reichsstädter“ mitbekommen.

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Zum Spiel.. Ja, ich fass mich kurz. Es war nicht gut. Einsatz bei manchen teilweise ziemlich mies (Wenn die Autoren vom Magischen FC-Blog bei Kilometer 30 sind, laufen die trotzdem noch schneller!). Erste Hälfte besser, die zweite Halbzeit ziemlich grottig, Tschauner sehr stark, Ginczek auch mit guten Möglichkeiten, Elfmeter rausgeholt (der wie ich dann später mitbekam keiner gewesen soll, egal, wir nehmen alles mit) und verwandelt. Kurz vor Schluss. Was für Emotionen! Danach noch zwei Minuten zittern und dann war es vorbei. So ein schönes Gefühl, mal wieder auswärts zu gewinnen!

Nach dem Spiel ging es dann wieder zurück auf das Gelände der Hochschule und wir diskutierten darüber, ob ich meine langersehnte Rückkehr nach Hamburg nicht durch absagen und in Aalen studieren sollte. Jedes zweite Wochenende im Block stehen mit Crew Eleven.. und die Bustouren mit denen machen..

Nein, mein Verein ist antifaschistisch, voran Sankt Pauli!

„Internet-Freaks“ gegen Frei.Wild!

Wie ihr sicher schon alle mitbekommen habt, hat die Band Frei.Wild ihren Auftritt beim With Full Force-Festival abgesagt und reagiert so auf die Boykottaufrufe des Festivals im Internet und den Rückzug mehrerer Sponsoren, die keine Veranstaltung unterstützen wollen, wo völkischem Nationalismus, wie ihn Frei.Wild projiziert , eine Bühne geboten wird.

Die Boykottaufrufe in den sozialen Netzwerken (übrigens beängstigend, dass bei den Diskussionen dort viele Verfechter Band zur Verteidigung die Parolen ebendieser blind wiedergeben) und die Androhungen, die Tickets zurückzugeben, find ich sehr löblich und konsequent, aber seien wir ehrlich, das allein hätte die Veranstalter des WFF nie zum Umdenken gebracht. Zurückgegebene Tickets sind kompensierbar, grade bei einem großen Festival und einer (wahrscheinlich) relativ überschaubaren tatsächlichen Anzahl an zurückgegebenen Tickets.

Das wahre Druckpotenzial lag hier in den Sponsoren, die realen finanziellen Druck aufbauen können und denen ich daher ausdrücklich danken möchte, namentlich dem Visions Magazin, Jägermeister, Festivalguide und dem Tätowier Magazin.

Die Veranstalter des WFF haben sicherlich daraus gelernt und werden vorsichtiger sein, aber ich würde noch gern die Frage aufwerfen, ob die Absage Frei.Wilds aus ökonomischen Zwängen reicht, um jetzt schon wieder Frieden zu schließen. Schließlich haben sie diese vorher ohne Vorbehalte bestätigt und andere fragwürdige Bands wie Unantastbar stehen weiterhin auf dem Programm. Wäre nicht eine klare Stellungnahme zum Thema Rechtsoffenheit in der Musik angebracht?

Frei.Wild hingegen stilisiert sich in einer Stellungnahme auf Facebook wieder als Opfer einer medialen Kampagne, die jetzt wieder von einer kleinen Minderheit im Internet aufgegriffen wird. Die Argumentationsstruktur ist nicht nur fragwürdig und erinnert an andere „von den Systemmedien unterdrückte Kameraden“, sie wird auch auf Dauer nicht reichen.

Die Südtiroler Band ist voraussichtlich ab April wieder auf Tour. Wir werden wohl abwarten müssen, ob es bis dahin endlich eine differenzierte und glaubwürdige Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalismus und Rechtsoffenheit geben wird. Andernfalls würde ich den Veranstaltern und Sponsoren der Tour dringend dazu raten, sich mal die Statements oben genannter Firmen durchzulesen. Unbegründet sind diese jedenfalls nicht.

Der Song zum Sonntag #09

Jaja, es ist bereits Mittwoch, aber wenn mensch am Wochenende kein Laptop mitgenommen hat, was willst du machen?

Für die Verspätung gibt es aber was ganz feines: Nämlich Sahne Fischfilet! (Schlechtester Wortwitz ever)

Ich brauche über die Jungs allerdings vom Label Audiolith allerdings nicht viel sagen, das hat Arte Tracks nämlich bereits herausragend getan. Viel Spaß mit der Musik mit der Musik dieser Staatsfeinde 😉

Rechte Hegemonie, Celle und die neue GG (FCSP – Cottbus 0:0)

Da das Spiel am Sonntag gegen Energie Cottbus das erste seit Bestehen des Blogs war, wird ich dafür auch ein paar Zeilen aufbringen, da Heimspiele in der Regel aber immer sehr identisch ablaufen, wird das sicher keine Regelmäßigkeit.

Also, was gibt’s zu berichten?

 

Entspannte Hinfahrt am Freitag: Rund 380 Minuten nach Hamburg, mit Zwischenstopp in Celle und Lüneburg. Provinz allez! Lüneburg toll wie immer, Celle kannst du dir schenken, trotz Schloss und Altstadt.

 

Erstes Spiel des Jahres: Naja, was willst du dazu sagen? Immerhin zu Null, wirklich überzeugt hat es mich nicht, war aber auch schon mal schlechter. Trotzdem, wenn du gegen Cottbus zu Hause die Punkte nicht holst, wo dann?

 

Support: Intro sehr gut! Süd geniale Choreo, tolles YNWA, viele Fahnen und Konfetti auf der Gegengrade. Großes Potenzial mit der neuen GG, da geht was. Und bitte hört doch auf mit den gegenseitigen Anfeindungen, das bringt doch nichts. Geht in Dialog oder kriegt den Arsch hoch, aber seid auf jeden Fall laut! Das macht das Millerntor aus und mit der neuen GG haben wir eine echte Chance verdammt laut zu werden. Nutzen wir sie!

 

Gegner: Cottbus, der Verein, der immer wieder durch seine rechte Hegemonie auffällt. Widerwärtig. Am Sonntag allerdings wenig von Nazis oder generell vom Support der Lausitzer mitbekommen. Ist auch besser so. Viel lieber waren mir dann schon die Flyer, die im Fanladen auslagen und auf folgende Veranstaltung hinwiesen:

 

Und sonst so?

Kostenlose Basch: Danke, USP! Guter Text, gutes Zeichen an die anderen Tribünen.

Business-Seats leer: Rückbau? Preissenkung? Frustriert jedenfalls so viele leere Plätze zu sehen.

Ganz viel Solidarität nach Aachen, Düsseldorf und die Squats in Griechenland!

 

Voran Sankt Pauli!